Wenn Sie Möbel verkaufen und diese im nicht aufgebauten Zustand beim Kunden angeliefert werden, stellt sich für mich als Besteller die Frage "Bekomme ich den Aufbau hin?" Dem gelieferten Produkt wird zwar eine Aufbauanleitung beiliegen, aber bevor die Entscheidung für die Bestellung getroffen wird, wäre es gut, wenn man zumindest wüsste dafür braucht es 2 Personen oder es ist mit wenigen Handgriffen aufzubauen, etc.
Im obigen Beispiel ist eine einfache Darstellung, wie man u.a. den Zusammenbau von Möbeln darstellen kann. Natürlich lässt sich dies im Shop nicht so detailiert darstellen das alle Schritte gezeigt werden, aber es sollte eine Aufbauhilfe und vor allem eine Hilfe zur Entscheidungsfindung sein, nämlich das Produkt zu bestellen und in der Lage zu sein, den Aufbau zu schaffen. Sie können natürlich auch die Aufbauanleitung einscannen und als PDF zur Verfügung stellen, in manchen Fällen könnte das aber dazu führen, dass deswegen nicht bestellt wird. Grund: Jeder hat wahrscheinlich schon sehr unübersichtliche oder schlecht bis falsch dokumentierte Anleitungen in der Hand gehabt, das führt zu Frustration bis zum Grund der Rücksendung, weil einfach unverständlich.
Hier und da sind in solch einer Aufbauanleitung 1 bis 2 Stellen, die ohne weiteres nicht nachvollziehbar erscheinen. Wenn Sie diese "Fehlerquellen" mittels zusätzlichen Möbelfotos, die den Aufbau dokumentieren zeigen, kann sich der Besteller im Shop darüber informieren und wird sehr froh sein, somit schnelle Hilfe gefunden zu haben. Das kann sich wiederum positiv in der Bewertung widerspiegeln, da Sie nicht nur das gewünschte Möbelstück verkauft haben, sondern gleichzeitig noch Hilfestellung beim Aufbau geleistet haben, einen Mehrwert, den Ihnen Ihre Kundschaft danken wird.
Wenn es noch genauer und noch besser nachvollziehbar sein soll, bietet sich ein Produktvideo an. Anhand der verschiedenen Handgriffe und Abläufe die nacheinander folgen, fehlt kein Schritt, der in einer Aufbauanleitung vom Hersteller vielleicht als selbstverständlich hingenommen wird und somit darauf verzichtet wurde dies zu zeigen, für den Endkunden an dieser Stelle aber gar nicht so klar ist.
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Mittwoch, 11. Juni 2014
Montag, 19. Mai 2014
Elektrogeräte sinnvolle Verbindung von Text und Foto
Wer handwerklich geschickt ist und Bereiche seiner Küche gerne selbst gestaltet, dem wird es nicht schwerfallen die Küchenarbeitsplatte für das Kochfeld zurecht zu sägen, so das ein bündiger Abschluss gewährleistet ist. Wie im obigen Beispiel erkennbar, tun sich aber auch Laien um einiges einfacher, wenn die Maßangaben direkt am Produkt ablesbar sind. Das mag auf Anhieb nicht so schön aussehen, Ihre Kunden werden es Ihnen aber danken, da somit die Suche unter Details entfällt und das wirklich auf Anhieb ersichtlich ist. Damit helfen Sie schon bei der Kaufentscheidung mit, denn diese Information erhält der Interessent beim Wettbewerber nicht.
Dienstag, 8. April 2014
Edle Produkte in der richtigen Umgebung fotografieren
Es gibt Produkte die fallen geradezu ins Auge. Man betritt einen Raum und der Blick wird unweigerlich dorthin gelenkt. Zugegeben diese LED-Leuchte hat auch eine stattliche Größe, ist aber auch definitiv mal etwas anderes, als die alseits bekannten Spots, Deckenlampen usw. So eine edle Deckenleuchte braucht aber auch eine ansprechende Umgebung, in die sie passt. Das gilt für viele Produkte. Das zu vermarktende Produkt ist hochwertig, sieht gut aus und wird durch passende Arrangements oder die Räumlichkeit noch besser hervorgehoben.
Ein einzelnes Produktfoto der Leuchte hätte eben nur diese gezeigt. Hier im Ambiente hat es den Vorteil, das man gleich ein Größenverhältnis hat und sich somit viel besser vorstellen kann, wie schaut das bei mir zu Hause aus.
Ein einzelnes Produktfoto der Leuchte hätte eben nur diese gezeigt. Hier im Ambiente hat es den Vorteil, das man gleich ein Größenverhältnis hat und sich somit viel besser vorstellen kann, wie schaut das bei mir zu Hause aus.
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Produkte stimmig in den Shop einbinden
Damit Ihre Produkte im Shop gut dastehen, sind einerseits gute Bilder wichtig, andererseits sollte man das "Drumherum" nicht vernachlässigen. Wenn Sie einen weissen Shophintergrund haben und alle Produkte freigestellt sind, ergibt sich häufig das Problem, dass zwar alles einheitlich wirkt, nur die Artikel schweben über dem Boden. Dies lässt sich mit Spiegelungen oder Schattierungen lösen.
Wenn Sie u.a. Schuhe im Sortiment haben und unter dem Schuh ist kein Schatten zu sehen, so wirkt dies nicht real.
Möchten Sie das Ihre Produkte vor einem anderen Hintergrund erscheinen, so können wir auch den Hintegrund im Bild austauschen, sei es nur eine andere Farbe, oder wie oben im Bild zusehen, ein Zusammenspiel zwischen Hell-Dunkel-Verlauf und zusätzlich einer Spiegelung.
Wenn Sie u.a. Schuhe im Sortiment haben und unter dem Schuh ist kein Schatten zu sehen, so wirkt dies nicht real.
Möchten Sie das Ihre Produkte vor einem anderen Hintergrund erscheinen, so können wir auch den Hintegrund im Bild austauschen, sei es nur eine andere Farbe, oder wie oben im Bild zusehen, ein Zusammenspiel zwischen Hell-Dunkel-Verlauf und zusätzlich einer Spiegelung.
Montag, 9. Dezember 2013
Figurenbetonte Mode fotografieren
Wenn es um figurenbetonende Kleidung geht lässt sich diese ganz normal ablichten oder eben auch so darstellen, dass die Vorzüge des Kleidungsstück zur Geltung kommen. Das gilt einerseits für Funktionswäsche, aber auch für Leggins, Radlerhosen, Dessous, und vieles mehr.
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Mit Emotionen bessere Verkaufsergebnisse erzielen
Wenn Sie mit Emotionen verkaufen möchten gehört ein Gesicht einfach dazu. Die obige Mütze lässt sich natürlich für die Übersichtlichkeit im Shop als Hollowman, Legeware oder Freisteller fotografieren. Doch so ein strahlendes Kindergesicht ist doch viel "ergreifender". Nicht nur das man hier auch eine gute Vorstellung bekommt wie die Mütze auf dem Kopf des eigenen Kindes aussehen könnte, es sind dann Entscheidungen zugange die sich im Unterbewusstsein abspielen und so den Interessenten zum Kauf verleiten.
Dienstag, 26. November 2013
Autos fotografieren
Ob es jetzt darum geht,
dass Sie ihren Gebrauchten über die Zeitung oder ein Portal verkaufen oder
Händler sind und Fotos machen, das jeweilige Fahzeug hat natürlich von
vornherein schon bessere Chancen zu gefallen, wenn die Autobilder ansprechend
sind.
Es ist nicht wirklich entscheidend das der Betrachter auf dem ersten Bild von der Fahrzeugfront, über das Dach bis zum Kofferraum alles sieht.
- wenn es der Platz zulässt weiter weg vom Fahrzeug
- kein Ultra-Weit-Winkel benutzen (sonst wird der Pkw unnatürlich dargestellt)
- gehen Sie für das Foto besser in die Hocke als aus dem Stand von möglichst weit oben alles abbilden zu wollen.
- wenn Sie wirklich gute Fotos wollen suchen Sie sich eine Stelle aus, wo andere Pkw nicht
auf dem Bild sind (lenkt von ihrem Wagen ab).
- Pkw sollte sauber sein (innen/aussen). Heruntergefallene Blätter, etc entfernen.
- Nicht mit dem Blitz direkt auf den Lack fotografieren, sonst spiegelt sich das Blitzlicht.
- Front/Heck/Seitenansicht/Innenaufnahme sollten mindestens zu sehen sein.
- Kennzeichen (Händler: abmontieren/verpixeln) (Privat: verpixeln)
Montag, 25. November 2013
Leuchtmittel fotografieren
Wenn Sie auch
Glühbirnen, LED, Halogenlampen und Co. verkaufen und nicht auf die
Herstellerfotos zurückgreifen wollen/dürfen, bleibt immer die Frage Lampe im
ein- oder ausgeschalteten Zustand fotografieren?
Gerade bei so einer
Glühbirne oder verschieden farbigen LEDs möchte ich als Kunde ja schon ganz
gerne sehen, wie sieht das später aus? Wenn Sie bisher versucht haben das alles
schön auszuleuchten und ihr Blitzlicht verwendet haben, dann kam in vielen
Fällen wahrscheinlich nicht das raus was Sie sich erhofft haben. Die Lichtfarbe
war zu schwach. Blitzlicht spiegelt sich in der Birne und und und.Versuchen Sie es doch mal anders.
Den Blitz nicht direkt drauf halten und spielen Sie an der Belichtungszeit. Wenn Sie auf ein angeschaltetes Leuchtmittel mit der Kamera fokussieren, so ist es so oder so schon hell genug - zu hell. Drehen Sie den Spieß um und verstellen Sie die Belichtungszeit ihrer Kamera so, dass das Bild dunkler wird. Dazu wählen Sie eine kürzere Belichtungszeit.
Somit werden Sie viel leichter den Glühdrat der Birne gut erkennen oder ein intensiveres Licht der LED einfangen.
Gerne bieten wir Ihnen natürlich an diesen Part für Sie zu übernehmen. Ob Lampe an oder aus unser Foto macht was draus.
Donnerstag, 21. November 2013
Produktfotos von sehr großen Produkten
Wenn Sie Produkte haben
die schon die Größe eines großen Kühlschrankes überschreiten und davon wollen
Sie ein Foto machen, dann wird es schon schwieriger.
Mal eben auf Ihren Produktfototisch stellen scheidet aus.
Produkt an größeres Fotostudio senden ist eine Option, die andere Möglichkeit, vielleicht nicht mit dem ganz so professionellen Ergebnis ist dann folgende:
Wahrscheinlich ist die Ware auf Palette bei Ihnen angekommen und steht im Lager.
Also erst einmal die Umverpackung entfernen und das Produkt auf der Palette stehen lassen! Im Aschluss für genug Licht sorgen (ausser die Lagerhalle bei ihnen ist sehr hell) und wenn möglich große Styropor-/Polystyrol-/Holzplatten in weiss oder große weisse Laken nehmen und hinter/neben dem Produkt platzieren. Achten Sie darauf ob andere Gegenstände die in der Nähe stehen Schatten auf Ihr Produkt werfen. Sollte dies der Fall sein, entweder mit einem weissen Tuch abhängen oder noch besser Hubwagen holen und ein Stück zur Seite fahren. Ein Aufsteckblitz reicht dafür dann aber definitiv nicht aus. Etwas mehr Blitzleistung und/oder Dauerlicht brauchen Sie schon.
Sinnvolles Zubehör für gute Produktfotos
Für die
Produktfotografie gibt es ein Zubehörteil, was Sie sich unbedingt anschaffen
sollten und das ist ein Stativ. Es ist wirklich viel einfacher damit. Nehmen
wir mal an Sie haben einen Tisch auf dem Sie Ihre Artikel fotografieren wollen.
Dieser ist dann je nach Ihrer Körpergröße in Bauchhöhe oder tiefer. Wenn Sie
das Produkt immer von vorne fotografieren möchten müssen Sie sich entweder
jedesmal über den Tisch beugen und frontal von oben fotografieren, oder das
Produkt hinstellen und selbst in die Hocke gehen. Auf Dauer wäre das keine
Lösung.
Mit Stativ:
·
Wenn Sie bspw. eine
Kamera mit ausklappbarem Display haben, können Sie einfach stehen bleiben und
das Display so klappen das Sie alles gut sehen. Keine unnötigen Verrenkungen
oder ungewollte "Situps" sind notwendig.
·
Weiterer Vorteil, wenn
Sie das Stativ stehen lassen und nicht aus Versehen dagegen stossen, bleibt der
Aufnahmewinkel immer der Gleiche, der Abstand zum Produkt ändert sich nicht und
Sie brauchen die nächsten Produkte nur am selben Ort hinstellen wie das vorige
Produkt. So wirken die Produkte danach schön einheitlich.
Wenn Sie den Aufnahmeort
nicht wechseln brauchen Sie kein Carbon oder Basalt Stativ. Die sind dann
interessant, wenn Sie auf Reisen gehen und nicht viel schleppen möchten. Bei
den Produktfotos suchen Sie sich lieber ein stabiles Stativ raus. Denn beim
Platzieren Ihrer Produkte kann es durchaus mal vorkommen das Sie ans Stativ
stossen. Je stabiler und schwerer dieses ist, desto besser bleibt es an Ort und
Stelle stehen. Nichts Schlimmeres wenn Stativ+Kamera dabei umfiele. Einen ganz
guten Überblick über verschiedene Stative bietet Stativfreak:http://www.stativfreak.de/GALERIES/3BEIN/VERGLEICHE/WINSOFT/index.htm
Und kaufen Sie lieber
eine Größe größer beim Stativ. Haben Sie bspw. bisher nur Produkte im Sortiment
die klein sind, kann sich das ja ändern. Wenn dann der Auszug des Stativs bei
1,50 m aufhört und Sie eine Aufnahme von oben machen möchten wird es schwierig.
Wenn Sie noch gar nichts
mit Stativen zu tun hatten, bitte auf eines achten:Es gibt prinzipiell 2 Arten von Stativen.
Einmal ein Komplettstativ: Das bedeutet Sie setzen die Kamera drauf und los geht es.
Und weiterhin die Stative wo Sie den Kopf austauschen können: Dieser Kopf ist aber dann häufig nicht dabei. Sie kaufen also nur das "Untergestell". Anders schaut es bei Bundles aus, wo eben beides in einer Packung angeboten wird. Also nicht vom vermeintlich günstigen Preis blenden lassen und nachher ohne Kugelkopf/4-Wege-Neiger dastehen.
Mittwoch, 20. November 2013
Produkte fotografieren - Glas
Glas
zu fotografieren ist nicht so einfach. Ob es sich jetzt um ein
Trinkglas, eine Glasscheibe oder Glasfiguren handelt ist natürlich von ihrem
Produktsortiment abhängig.
2 Dinge müssen Sie (fast) immer beachten: Einmal ist Glas durchsichtig und zeigt somit unbarmherzig Fehler im Aufbau des Shootings auf, andereseits reagiert Glas auf hartes, direktes Blitzlicht mit unschönen Blitzlichtspiegelungen.
Einfach hinstellen, hinlegen und losfotografieren geht in aller Regel also erst dann, wenn Sie ähnliche Artikel schon öfters fotografiert haben und wissen welche Einstellungen an der Kamera und am Blitz/Dauerlicht/... zu treffen sind. Wenn Sie einen weissen Hintergrund verwenden auf dem bspw. Gläser stehen und das Glas nachher freistellen und ihr Webshop einen schwarzen Hintergrund hat, haben Sie ein Problem, denn dann wirken die Gläser nicht. Sie sollten sich deshalb schon ganz genau überlegen wo danach das Bild gezeigt wird, oder ob es eventuell auf unterschiedlichen Hintergründen später präsentiert wird.
2 Dinge müssen Sie (fast) immer beachten: Einmal ist Glas durchsichtig und zeigt somit unbarmherzig Fehler im Aufbau des Shootings auf, andereseits reagiert Glas auf hartes, direktes Blitzlicht mit unschönen Blitzlichtspiegelungen.
Einfach hinstellen, hinlegen und losfotografieren geht in aller Regel also erst dann, wenn Sie ähnliche Artikel schon öfters fotografiert haben und wissen welche Einstellungen an der Kamera und am Blitz/Dauerlicht/... zu treffen sind. Wenn Sie einen weissen Hintergrund verwenden auf dem bspw. Gläser stehen und das Glas nachher freistellen und ihr Webshop einen schwarzen Hintergrund hat, haben Sie ein Problem, denn dann wirken die Gläser nicht. Sie sollten sich deshalb schon ganz genau überlegen wo danach das Bild gezeigt wird, oder ob es eventuell auf unterschiedlichen Hintergründen später präsentiert wird.
Achten
Sie beim Anfassen auf Fingerabdrücke. Je größer das Bild später gezeigt wird,
desto wahrscheinlicher kann man diese danach im Bild sehen. Die Kunst ist bei
Glas auch den goldenen Mittelweg zu finden. Fotografieren Sie das Glas schön
hell und danach kommt ein rein weisser Hintergrund wie bei Amazon ins Spiel,
dann geht der helle Glasrand im schlimmsten Fall im weiss des Hintergrund
unter. Fotografieren Sie zu dunkel wirkt das Glas als sei es beschlagen, also
auch nicht optimal. Wenn es nicht zur Freistellung kommt und Sie das Bild
verwenden wollen so wie es ist, dann kann ein grauer Hintergrund hilfreich
sein, da er die Konturen des Glases besser darstellen kann. Ein weisser
Hintergrund dagegen lässt ihre Gläser schön licht und hell erscheinen. Hier
gilt es auszuprobieren. Sie sollten dann aber bei einem einheitlichen Stil
bleiben, damit der Onlineshop aus einem Guss wirkt.
Euer Franz
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